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Info-Musical.com aus Köln

[14.07.2003]
Köln mit attraktivem Musical
[Quelle: Jekyll & Hyde GmbH & Co.KG - Pressestelle]
JEKYLL & HYDE im Musical Dome Köln

HANDLUNG London 1888, St. Jude's Hospital:

Jung und ambitioniert schwört der Londoner Arzt Dr. Henry Jekyll am Krankenbett seines Vaters, ein Medikament zu finden, welche diesen aus Wahnsinn und Umnachtung zu befreit. Er glaubt daran, dass es grundsätzlich möglich sei, das Gute im Menschen vom Bösen zu trennen und die Menschheit von seinem Übel zu erlösen. Jekyll präsentiert das Ergebnis seiner Forschungen - JH 7 – ein Elixier - der obersten Kommission des St. Jude’s Hospitals, welches er an den Patienten der Klinik ausprobieren möchte. Doch sein Vorschlag trifft auf Spott und Verachtung und wird empört zurückgewiesen. Hieran kann auch Sir Danvers Carew nichts ändern, Vorsitzender der Kommission und zukünftiger Schwiegervater Jekylls.

Enttäuscht kommt Henry zu spät zur seiner eigenen Verlobungsfeier. Seine zukünftige Frau Lisa bringt ihm tiefes Verständnis entgegen. Trotz aller Warnungen von Seiten der feinen Londoner Gesellschaft hat sie nur Augen für Henry Jekyll.

In der Nacht überredet der Anwalt John Utterson Henry zu einem Besuch in die „Rote Ratte“, einem herrlich zwielichtigen Etablissement in Londons proletarischem Norden. Die Attraktion der verruchten Bar ist die junge und verführerische Lucy Harris – eine „Frau der Nacht". Zum Abschied überreicht Henry ihr seine Visitenkarte mit Internetadresse und Mobile-Nummer für den Fall, dass Lucy einmal Hilfe benötige.

Als Henry bei der Rückkehr in sein Haus die Nachricht vom Vatertod erhält, wartet er mit seinen Experimenten nicht länger. Er geht ins eigene Risiko und injiziert sich selbst das Elixier JH 7. Die Wirkung ist kaum fassbar: Dr. Henry Jekyll verwandelt sich in seinen unberechenbaren Widerpart – in Edward Hyde. Seine dunkle Seite gewinnt die Macht über ihn. Vor Vitalität und Kraft strotzend sucht Hyde die „Rote Ratte“ auf, um .... – seinen Instinkten und seiner Lust folgend – Lucy aufzusuchen. Dort angelangt, verletzt er Lucy, die anschließend dann Dr. Jekyll um Hilfe bittet. Der Doktor, unwissend seiner Taten, versorgt ihr die Wunden und findet freundliche Worte des Mitgefühls. Ein solches Maß an Fürsorge und Achtung wurde Lucy nie zuvor in ihrem Leben zuteil.

Ahnungslos gegenüber da mittlerweile heranziehender Gefahr, setzt Henry seine Experimente fort und nach und nach entgleitet ihm die Kontrolle: In kaltem Rausch beginnt Edward Hyde ein mörderisches Spiel, um sich an den Kommissionsmitgliedern des St. Jude's Hospitals für deren Ablehnung zu rächen. Jekyll ist machtlos und Hyde übt unaufhaltsam Rache. Ganz London ist in Angst und Schrecken versetzt, denn ein unbekannter Mörder treibt sein Unwesen.

Was aus besten Absichten heraus seinen Anfang nahm, kehrt sich ins Gegenteil. Auch ohne Einnahme von JH 7 bemächtigt sich Hyde der Person Jekylls, wieder und wieder. Als Henry sich schließlich seiner Taten bewusst wird, forscht er Tag und Nacht nach einem rettenden Gegenmittel.

Utterson trifft in Jekylls Labor auf Edward Hyde und wird Zeuge der Rückverwandlung von Mr. Hyde zu Dr. Jekyll. Zutiefst schockiert erfüllt Utterson eine dringende Bitte Henrys: Er überbringt Lucy einen Brief, Geld und die Botschaft, sie möge fliehen und sofort die Stadt verlassen.

Die Warnung ist nicht unberechtigt, denn Hyde plant, Lucy auf grausamste Weise zu meucheln. In einem verzweifelten Kampf seiner beiden Gesichter, dem Kampf zwischen Gut und Böse, versucht Henry, das Blatt zum Guten zu wenden. Und tatsächlich scheint das Unberechenbare in Gestalt von Edward Hyde bezwungen zu sein. Doch dann taucht Hyde am Tag von Jekylls Hochzeit ein allerletztes Mal wieder auf...



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